„Ich möchte   aufhören!“

„Und ich möchte übernehmen“

Verein zur Förderung der Unternehmensnachfolge e.V.

THRONFOLGE IM UNTERNEHMEN -
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Infos

Carmen Niebergall und weitere Vorbildunternehmerinnen und EU-Botschafterinnen besprachen gemeinsam mit der Handwerkskammer Magdeburg Aspekte des Unternehmertums in Deutschland. Insbesondere die Gründung und Nachfolge durch Frauen.

Danke für die Unterstützung an die IHK Magdeburg mit tti. Viel haben wir schon erreicht, aber ca. 30 % Anteil von Frauen an Gründungen ist zu wenig. Es macht Spaß mit der eigenen Idee sein Unternehmen zu führen. Vorallem wenn man weiß, dass man immer Unterstützung hat.

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 27.12.2017 unter Berufung auf den Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) berichtet, lässt das Interesse an einer Unternehmensnachfolge weiter nach. So viele Betriebsinhaber wie noch nie fanden keine Nachfolger.

"Tausende Unternehmer ohne Nachfolger"

DIHK-Präsident Eric Schweitzer sagte der Zeitung:

„Noch nie haben sich so viele Altinhaber bei der Suche nach einem Nachfolger für ihren Betrieb an ihre regionale Industrie- und Handelskammer gewandt.“

44 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich im vergangenen Jahr von den IHKs beraten ließen, fanden keinen passenden Nachfolger. Das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahr, was einen neuen Höchststand markiere. Seit drei Jahren gebe es mehr Suchende als Kaufinteressenten.

Wer ein Unternehmen kaufen will, muss wissen, welche Kosten dabei auf ihn zukommen. Doch auch die Altinhaber können Ihr Unternehmen nicht kostenfrei veräußern.

Unternehmen kaufen - Kaufpreis und Nebenkosten kalkulieren

Unternehmen kaufen - Due DiligenceWie bei jedem Kauf fallen auch bei Unternehmenserwerb neben dem Kaufpreis bestimmte Nebenkosten an. Sowohl Altinhaber als auch Nachfolgeinteressierte sollten diese erechtzeitig und angemessen kalkulieren.

Typische Kosten, die im Rahmen der Unternehmensnachfolge anfallen, sind beispielsweise Kosten:

  • für die Suche von Nachfolgeinteressierten (auf Seiten der Altinhaber);
  • für übernahmegeeignete Unternehmen (auf Seiten der Nachfolgeinteressierten);
  • für die Erstellung eines Unternehmensexposés und einer Unternehmensbewertung;
  • für die gezielte Kontaktaufnahme zwischen beiden Verkaufs- und KaufiInteressenten;
  • für Verhandlungsbegleitung und -moderation.

Für die Analyse und Bewertung empfiehlt sich eine Due Diligence (DD). Mit diesem Begriff wird eine Risikoprüfung bezeichnet, bei der die Stärken und Schwächen des Unternehmens analysiert werden. Daraus leiten dann beide Seiten den Wert ab, den sie dem Unternehmen beilegen.

Des Weiteren fallen Kosten an für:

  • für Steuerberater;
  • für Anwälte;
  • Notarkosten (diese übernimmt meistens der Käufer);
  • Vermittler, Makler (Erfolgsprovision).

Nicht zuletzt sollten Altinhaber berücksichtigen, das Kosten anfallen können, um das Unternehmen "übergabereif" zu machen ("die Braut zu schmücken").

Nachfolger sollten zudem Kosten einplanen für erste Anpassungen an ihre Unternehmensziele und -strategie.

Erfahrungsgemäß addieren sich die Kaufnebenkosten auf 5 bis 10% der Kaufsumme. Werden mit dem Unternehmen Immobilien erworben, so müssen Käufer auf die anteiligen Immobilienwerte Grunderwerbssteuer entrichten. Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5%.

 

Pensionszusage prüfenPensionszusagen können Nachfolgeverhandlungen belasten. Denn wer ein Unternehmen übernehmen will, möchte sich wohl vor unkalkulierbaren Versorgungsverpflichtungen hüten. Deshalb ist es unerlässlich, Pensionszusagen vor der Übernahme genau zu analysieren.

Die Heilbronner Kanzlei Kolodzik stellt dafür ein kostenloses Online-Tool zur Verfügung, mit dem eine Analyse ganz einfach möglich ist.

Der bAV-Experte und Rechtsberater Christian Kolodzik erklärte dazu in einer Pressemitteilung:

„Unser Online-Tool ermöglicht eine schnelle und aufschlussreiche Bewertung der Pensionszusage, denn die kostenfreie Analyse basiert auf den individuellen Angaben und ergibt ein transparentes Bild der Versorgungsverpflichtung sowie der damit zusammenhängenden Auswirkungen auf das Unternehmen“.

Natürlich kann eine solche Analyse auch für Geschäftsführer hilfreich sein, wenn keine Unternehmensnachfolge ansteht. Können sie doch selbst mit dem Online-Tool Probleme einer Zusage identifizieren, ohne gleich ein Finanzprodukt abschließen zu müssen.

Die Kanzlei Kolodzik 2017 wurde von FOCUS bereits zum vierten Mal in Folge als eine der zehn „Besten Kanzleien für betriebliche Altersversorgung“ ausgezeichnet und gehört zu den wenigen spezialisierten Kanzleien in Deutschland für die die betrieblichen Altersvorsorge von Unternehmern und Gesellschafter-Geschäftsführern.

Hier geht's zum Analyse-Tool: http://kanzlei-kolodzik.de/pensionszusagen-rechner/

Am 15. Dezember 2016 veröffentlichete der Deutsche Industrie- und Handelskammertag seinen Jahresreport zur Unternehmensnachfolge. Im Jahr 2015 haben sich nach dem DIHK-Jahresbericht erstmals seit 2009 deutlich mehr Personen zur Übernahme eines Unternehmens beraten lassen.

Nachfrage und Angebot steigen - jedoch nicht gleichermaßen.

Im Jahr 2015 haben die IHKs 9 Prozent mehr Unternehmensinhaberinnen und -inhaber beraten als im Vorjahr. In den neuen Bundesländern waren es sogar über 20 Prozent mehr Beratungen.

Die IHKs meldeten zudem 20 Prozent mehr Gespräche zur Übernahme. Unter den Nachfolgeinteressierten ist besonders der Anteil der weiblichen Interessenten überdurchschnittlich gestiegen - in den letzten fünf Jahren von 15 auf 22 Prozent.

Als Hauptprobleme bei der Unternehmensnachfolge werden im DIHK-Report genannt:

Für eine #Unternehmensnachfolge brauchen in Deutschland jährlich rund 70.000 kleinere und mittlere Unternehmen neue Eigentümer. Was können Senior-Unternehmerinnen und -Unternehmer tun, um den Generationswechsel zu begünstigen und Hemmnisse abzubauen?

Hemmnisse für Senior-Unternehmer